Collage aus einem alten Naturführer
Herbert Weymar: Buch der Gräser und Binsengewächse 1954
Uli Lächelts Werk „XXVIII 2 - Schiffshebewerk Niederfinow“ interpretiert das technische Bauwerk in einer expressiven und zugleich abstrahierenden Bildsprache. Die Malerei verbindet schematische Linienführungen mit einer vielschichtigen Farbgebung, die den industriellen Charakter des Schiffshebewerks mit einer organischen Umgebung kontrastiert. Die Verwendung von transparenten und deckenden Farbflächen erzeugt eine Tiefenwirkung, die den komplexen Aufbau des Bauwerks betont, ohne dabei seine Funktionalität zu verlieren. Durch die reduzierte Formensprache und die dynamische Linienführung entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Konstruktion und Natur. Das Bild lädt dazu ein, das Zusammenspiel von Technik und Landschaft neu zu betrachten und reflektiert zugleich die Bedeutung des Schiffshebewerks als technisches Denkmal. Die Malerei besticht durch ihre expressive Kraft und die subtile Balance zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
„XXVIII 2 - Schiffshebewerk Niederfinow“ stammt von Uli Lächelt.
Das Werk misst 85 x 107 cm (Höhe x Breite).
Die Technik ist Acryl, Collage auf Leinwand. Eingeordnet als Ausdrucksstark und gestisch, Architektur und Stadtansichten.
Die Arbeit wurde 2018 fertiggestellt.